Glockengeläut von der Kapelle Stahlbrode

Ach wie schön ist doch unser Stahlbrode. Mit Hafen und Fischer und Strand, der nach jeder Sturmflut immer mehr wird. In der Coronazeit werden auch die Besucher des kleinen Örtchens immer mehr. Sie gehen spazieren und sehen den Möwen zu und entdecken die Kapelle. Wie alles in Stahlbrode ist sie der Größe des Ortes angemessen klein. Allerdings so klein nun auch wieder nicht. Das merkt man, wenn sie sauber gemacht werden soll, vor einem Gottesdienst beispielsweise. Dieser findet zwar in letzter Zeit nicht mehr so häufig in Stahlbrode statt, weil die Coronaregelungen nur wenige Sitzplätze zulassen, aber es kommen auch wieder bessere Zeiten.

Zur Überraschung manchen Urlaubers kann man im Sommer einige Bilder in der Kapelle betrachten, eine kleine Ausstellung der Malerin Hanna Petrik. Zur Osterzeit fanden sich an der Kapelle Kerzen zum Mitnehmen und ebenso Osterbriefe, ein Trost für alle, die auf kirchliche Zusammenkünfte verzichten mussten. In dieser Zeit läuteten auch die Glocken, einladend zum gemeinsamen Gebet täglich um 18.00 Uhr. Manch ein Zuhörer fühlte sich erinnert, dass es schon wieder Abend ist. Andere dachten, durch die Glocken erinnert, vielleicht an ihre Lieben. Letztendlich ist die Kapelle aber auch ein Ort der Trauer, Beerdigungen finden hier statt und auf dem umliegenden Friedhof ist so manches liebevoll gestaltetes Grab.

Die Bläser in Stahlbrode, zum Beispiel zum Gottesdienst, auch das war immer ein Höhepunkt und ist es hoffentlich bald wieder.
Im Moment geht immer noch eins: ein ausgedehnter Spaziergang und dann vielleicht zur Adventsandacht an einem Donnerstag um 19.00 Uhr  nach Reinberg in die Kirche? Vielleicht sehen wir uns.

 

Kapelle Stahlbrode Kapelle Stahlbrode

 

Eine gesegnete Adventszeit wünschend
Ihre Daniela Giesel
Daniela Giesel

 

icon_06