Ihr Lieben in fern und nah,
am Sonntag, dem 4. Advent, war es wieder soweit: das Kamel wollte unbedingt endlich losziehen.
22. Dezember 2020 - "Kirchen am Sund"Als ich in die Kirche kam, stand es zwar wie immer in seiner Ecke. Aber ich habe es laut rufen hören: „Wir müssen los, sonst schaffen wir es nicht mehr pünktlich bis in den Altarraum!“. Das haben auch andere mitbekommen, also konnten wir natürlich nicht anders, als im Anschluss an den Gottesdienst die Karawane losziehen zu lassen.
Den weitesten Weg haben ja die Könige, darum waren sie natürlich auch die ersten, die anzutreten hatten. Irgendwann auf dem Weg wird noch ein dritter König dazukommen.22. Dezember 2020 - "Kirchen am Sund"
22. Dezember 2020 - "Kirchen am Sund"Allerdings: die ersten Hirten sind jetzt auch schon unterwegs. Erfahrene Männer, die allerdings noch nicht so richtig wissen, was sie erwartet.
Könnt ihr erkennen, welche Tiere da an der Futterkrippe auf die wunderbaren Dinge warten, die in den nächsten Tagen geschehen werden?
Als ahnten sie schon, dass sie Heu übrig lassen müssen, damit das neugeborene Kind dann schön weich liegt …
22. Dezember 2020 - "Kirchen am Sund"
22. Dezember 2020 - "Kirchen am Sund"Damit ihr sehen könnt, wer sich im letzten Jahr alles vor dem Altar in der Horster Kirche eingefunden hat, habe ich gleich noch ein Gruppenfoto vom Weihnachtsfest 2019 angefügt.
Für dieses Jahr ist es dafür ja noch zu früh.
Übrigens: Viele Grüße soll ich bestellen von der Ideengeberin (oder auch Mama) Martina Schulze.
Entstanden sind die Figuren vor etwa 15 Jahren gemeinsam mit Jugendlichen, die damals in der Jungen Gemeinde waren.Noch immer sind Martina und Reinhard Schulze sozusagen die Pflegeeltern (es ist immer mal ein Extra-Einsatz nötig, um die Verletzungen der Figuren zu heilen), obwohl sie vor einigen Jahren nach Weimar gezogen sind.
Jetzt bringen sie dort andere neue Ideen ein.
22. Dezember 2020 - "Kirchen am Sund"
Wir aus der Gemeinde, die jedes Jahr neu diese beeindruckenden Figuren an den richtigen Platz stellen dürfen, empfinden diese Gruppe als etwas ganz besonderes und freuen uns immer wieder neu darüber. Wer sich das in der diesjährigen Weihnachtszeit anschauen möchte, kann natürlich gern mal auf einen Besuch vorbeischauen. Da die Kirche nicht immer offen ist, ist es allerdings sinnvoll, sich vorher anzumelden, um eine günstige Besuchszeit auszumachen.

 

Viele Grüße
eure Angelika Beyer
Angelika Beyer

 

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